Aufmerksam zuhören und genau hinschauen – hört sich banal an, ist aber gar nicht so einfach! Es ist das, was ich an meiner Arbeit mag
und was sie ausmacht. Ich arbeite als Autorin für den öffentlich-rechtlichen Hörfunk und das Fernsehen.
Mich interessieren vor allem gesellschaftspolitische Themen, spannend und oft aus der persönlichen Perspektive von Menschen erzählt.

Es müssen nicht nur eigene Projekte sein: Ich arbeite auch als Rechercheurin und, da ich fließend französisch spreche,
als Aufnahmeleiterin bei Drehs in Frankreich.

 

 

Dokumentationen & Reportagen


Konzerne als Retter?

Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe | 86'
Ein Film von Caroline Nokel und Valentin Thurn
Im Auftrag von NDR und ARTE
2016 | Ausstrahlung 9. Mai 2017 um 20:15 h arté

Premiere: 2. Mai um 20 h, Off Broadway Köln


 

 

Die staatliche Entwicklungshilfe setzt zunehmend auf die Privatwirtschaft. Angesichts knapper werdender Ressourcen und wachsender Nachfrage sei es nun an der Zeit, mit unternehmerischem Engagement entwicklungspolitische Ziele zu erreichen - so das Credo namhafter Politiker und Unternehmer. Die extreme Armut und der Hunger in der Welt könnten nur bekämpft werden, wenn die Wirtschaft das Problem in die Hand nehme, und indem global mehr Nahrungsmittel produziert würden.
Die 80-minütige Dokumentation analysiert die politischen Hintergründe öffentlich-privater Partnerschaften in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie fragt nach Konsequenzen dieser Politik, zeigt den Missbrauch staatlicher Entwicklungsgelder durch die Industrie auf und macht den Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft deutlich. Ist es überhaupt möglich, eine win-win-Situation für Kleinbauern und Unternehmer herzustellen? Und wenn ja: Wie muss die Zusammenarbeit von privat und Staat aussehen, damit die lokale Bevölkerung auch wirklich von ihr profitiert?

 

hunger-for-profit
Jim Rogers

Hunger for profit | 5'
von Caroline Nokel & Valentin Thurn
Redaktion: Steps International
Produktion: Thurnfilm
12/12
Link: www.whypoverty.net/en/video/153/
Vorfilm zu "Flowers of Freedom", 11. 07.2014
Link: https://de-de.facebook.com/ladocfilmnetzwerk

On one side of the world American star investor Jim Rogers explains how large
investments and speculation on soft commodities affect prices. On the other side of the world
market vendors in Kenya feel the effects. Prices on global exchanges for maize and wheat
have tripled in the last 5 years. Maize has been the best-performing investment since the financial crisis began.
Global returns rose in the last 5 years by: 55% for oil; 144% for gold; 146% for maize.

 

 

tonne
Lachs in der Tonne

Essen im Eimer | 29'
Buch & Regie: Valentin Thurn
Co-Autorin: Caroline Nokel
Redaktion: Angelika Wagner (WDR), Andrea Ernst (WDR), Dirk Neuhoff (NDR) 10/10
Produzent: Schnittstelle Thurn GbR

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das entspricht etwa 500.000 Lkw-Ladungen pro Jahr.
Supermarktmanager, Bäcker, Großmarktinspektoren, Minister, Bauern und EU-Politiker – sie alle sprechen über das weltweite System, an dem sich alle beteiligen: Alles soll jederzeit verfügbar sein, Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpalette an, bis spät in den Abend muss das Brot in den Regalen frisch sein, zu jeder Jahreszeit gibt es Erdbeeren. Und alles muss perfekt aussehen: Ein welkes Salatblatt, ein Riss in der Kartoffel, eine Delle im Apfel – sofort wird die Ware aussortiert. Joghurtbecher landen schon zwei Tage, bevor ihr Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft, im Müll.
Es geht aber auch anders. Weltweit versuchen Menschen, die irrsinnige Verschwendung zu stoppen: so genannte Mülltaucher, die Nahrungsmittel aus den Abfall-Containern der Supermärkte retten, Supermarkt-Direktoren, die ihre Kunden davon überzeugen, weniger klimaschädliche Produkte zu kaufen, Verbrauchervereine, die Bauern und Kunden direkt zusammenbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

schmenger
Rudolf Schmenger, Ex-Steuerfahnder und Whistleblower

Der aufsässige Staatsdiener
Ein Beamter packt aus
| 30'

Buch und Regie: Valentin Thurn
Autorin Spielszenen: Caroline Nokel
Redaktion: Angelika Wagner
Eine Ko-Produktion von: Schnittstelle und THURN FILM
im Auftrag des WDR 09/09

„Meine Loyalität für die Verfassung steht über meiner Loyalität zu meinem Chef.“, entscheidet Rudolf Schmenger am 30. August 2001. Bis dahin ist er ein effizienter Steuerfahnder, mehrfach belobigt von seinem Dienstherrn, dem Frankfurter Finanzamt. In dessen Auftrag durchsucht er auch eine Großbank und kommt Steuerhinterziehern auf die Spur, die Millionenbeträge auf Konten ins Ausland schleusen. Ohne Angabe von Gründen untersagt ihm sein Dienstherr diese „Fälle“ weiter zu verfolgen. Eine vermutlich politisch motivierte Anweisung aus dem hessischen Finanzministerium, denn die Ermittlungen in den Banken wirken sich nachteilig für das Land als Wirtschaftsstandort aus. 
„Es kann doch nicht sein, dass wir die kleinen Steuersünder hängen und die großen laufen lassen.“, sagt Rudolf Schmenger. Aber schließlich verfügt das Finanzministerium die Auflösung seiner Abteilung. Rudolf Schmenger wehrt sich – bis die Amtsleitung schließlich über ein beauftragtes Gutachten einen Weg findet, ihn loszuwerden: Ein Psychiater attestiert Rudolf Schmenger eine „querulatorische Entwicklung“ und schreibt ihn „lebenslang dienstunfähig“.
Gegen seinen Willen wird er mit Anfang 40 in den vorzeitigen Ruhstand geschickt. Inzwischen beschuldigt die hessische Landesärztekammer  den Psychiater, ein Gefälligkeitsgutachten im Interesse der Landesregierung erstellt zu haben. Rudolf Schmenger kämpft für seine Reputation uns schart weiter Beamte um sich, die wie er ihrem Gewissen folgen wollen.
tag7 rollt in einer Reportage den Fall  „Schmenger“ exemplarisch auf und fragt, was diesen Menschen dazu befähigt, trotz heftiger Widerstände seine ethischen Grundsätze über die persönliche Karriere zu stellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Importbräute Christi

Importbräute Christi | 15'

Autorin: Caroline Nokel
Reportage für „hier & heute“ mit Christiane Haas, WDR 04/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

paris-leuna
Paris - Leuna

Paris - Leuna 8' | 45'

Regie: Caroline Nokel
Dokumentation  zum 50. Jubiläum des Elysée-Vertrags.
Episode von „Fremde Freunde“, ZDF 01/03

Jean-Louis Soler wurde von seinem Arbeitgeber, dem Mineralölkonzern elf 1995 zum ersten Mal von Paris nach Leuna geschickt. Der Franzose hat in Leipzig eine zweite Heimat gefunden, spricht aber bis heute kein Deutsch.
Der Film ist Teil der Dokumentation "Fremde Freunde", die anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Elysée-Vertrags danach fragt, wie die deutsch-französischen Beziehungen heute konkret aussehen. Auszeichnung: dt.-frz. Journalistenpreis 2003, Nachwuchspreis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reflexionen
Reflexionen


Reflexionen | 3
Kunstclip

Documenta 11 gesehen von..
Regie und Buch: Caroline Nokel
ARTE und Filmakademie BW 08/02

Im Spiegelkabinett von Ken Lum begegnen die documenta-Besucher nicht nur 12 Zeichen der Depression, sondern auch sich selbst – und einer Kamera.
Kasseler Dokumentarfilmfestival, 2002

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der-berg-tanzt
Der Berg tanzt


Der Berg tanzt | 13'
Regie: Caroline Nokel
2004

Ein Berg liegt in der Sonne. Neun Tänzerinnen tauchen auf. Sie betanzen den Berg, spielen mit seiner Schräge und der Schwerkraft und experimentieren mit dem für Tanz ungewöhnlichen Raum: der Natur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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t


Günter Wallraff: Schwarz auf Weiß.  Eine Reise durch Deutschland | 90'
Rechercheurin: Caroline Nokel
captator film und WDR arte 2009

 

Messners Alpen
Dokumentation
Regie: Herbert Habersack
Französische Aufnahmeleitung: Caroline Nokel
ARD, FRANCE 5, S4C Wales, YLE, RAI Bozen, 12/07

 

Dinge, die man tun kann… wenn man tot ist | 90'
Dokumentarfilm
Regie: Tanja Hamilton
Regieassistenz und Dolmetscherin für französisch: Caroline Nokel
EIKON Südwest, WDR/ARTE 2007

 

Eis und Orangen | 90'
Dokumentarfilm
Regie: Irene Langemann
Recherche: Caroline Nokel
Lichtfilm, ARTE 2004

 

Maison de France | 90'
Dokumentarfilm
Regie: Stefan Suchalla
Regieassistenz und Dolmetscherin für französisch: Caroline Nokel
EIKON, SWR 2003
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis / Förderpreis

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Magazinbeiträge

Vom Wert der Lebensmittel. | 6'
ARD W wie Wissen 08/13
> www.daserste.de

 

Essen in der Mülltonne - was können wir gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln tun? | 4'
WDR Servicezeit 05/13
> www.wdr.de

 

Window gardening: Fenster als Kräutergarten | 4'30
WDR Servicezeit 01/12
> www.wdr.de

 

Speisereste als Tierfutter | 5'
WDR Westpol 09/11
> ww.wdr.de

 

Lebensmittel auf dem Müll | 4'30
Beitrag für "Servicezeit Essen & Trinken", WDR Fernsehen 2011

 

Design fürs Gemüse | 3'30
Beitrag für "Servicezeit Essen & Trinken", WDR Fernsehen 2011

 

Brot im Müll | 3'30
Beitrag für "Quarks & Co.", WDR Fernsehen 2011
> www.wdr.de

 

"Die Klimabäckerei" | 5'
Beitrag für "W wie Wissen", ARD 2011
> www.daserste.de

 

Lebensmittel auf den Müll | 5'
Beitrag für "Westpol", WDR Fernsehen 2010

 

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Stoffentwicklungen:

für LOOKS Leipzig, Schwenk Film, Stuttgart / rohfilm, Berlin / Lichtfilm, Köln